[video_embed url=“https://www.youtube.com/watch?v=w-i0U1_rLwc&feature=youtu.be“]

Diese und ähnliche Aussagen höre ich tagtäglich in den Beratungen neuer Mandanten. Kann man sich als Kunde wirklich auf solche Entscheidungen aus dem Gefühl heraus verlassen? Ist es vielleicht eine Schutzbehauptung, weil Sie Bürokratie und neue Versicherungen auf sich zufliegen sehen?

Aus der Praxis kann ich sagen, dass viele Versicherungsnehmer zu viel, für zu wenig Leistung bezahlen.
Wie komme ich zu einer solchen Aussage?

Hier ein Praxisbeispiel der Westfälischen Provinzial Versicherung:

Es geht um eine Privathaftpflichtversicherung bei der Westfälischen Provinzial Versicherung. Die Mandantin hat dort einen Singletarif mit einem Nachlass (25%) für junge Leute bis zum 25. Lebensjahr mit einem Beitrag von aktuell jährlich 78 €. Ohne den Rabatt liegt bei Beitrag bei 101€ pro Jahr. Dies ist im Marktvergleich schon deutlich zu teuer für die gebotenen Leistungen.

Was spricht dafür einen Beitrag von etwas über 30 % mehr zu bezahlen für weniger Leistung?

Als Beispiel mal ein Vergleich der Westfälischen Provinzial mit der Privathaftpflicht der InterRisk. Diese Vergleich kann man mit allen Versicherern erstellen, auch für ältere Bedingungswerke. Bei den Ergebnissen ist teilweise erschreckend, wie lückenhaft die Verträge sind und was dafür an Beitrag verlangt wird.
Der Vergleich bezieht sich speziell auf einen Fall dieser Mandantin und hat kein Anspruch darauf, dass dieser Tarif automatisch bei Ihnen der passende sein wird.
Der Tarif bei der InterRisk kostet jährlich 50,87€ im Vergleich zu rund 78€.

Ein Vergleich der Westfälischen Provinzial mit der InterRisk

Blindes Vertrauen und tolle Versprechen

Allzu häufig nimmt man Versicherungen bei einem Vertreter in Anspruch wo bereits die Eltern oder Freunde versichert sind. Viele Personen erzählen einem  sie seien zufrieden, sind gut und günstig versichert und bekommt tolle Werbeaussagen der Markenvertreter.

Doch kann man darauf wirklich vertrauen?

Es ist doch Wirklichkeit so, dass am Ende des Tages nur die Vertragsbedingungen zählen und keine Werbeaussagen des Anbieters oder Versprechen der Vertreter.
An diesem konkreten Beispiel der Westfälischen Provinzial Versicherung sieht man, dass wenig Leistung einen großen Beitrag kosten können. Doch das muss nicht sein.

Empfehlung

Hören Sie nicht auf Freunde, Bekannte, oder Familienangehörige die vermeintlich zufrieden sind. Lassen Sie sich ein objektives Bild vom Profi anfertigen!
Stellen Sie doch mal Bekannten die Frage, ob bisher ein größerer Schaden (10.000 € aufwärts) entstanden ist und wie die Abwicklung lief.
Im Normalfall wird die Antwort lauten: Ne, hatten wir bisher noch nicht. Es stellt sich also Zufriedenheit ein, weil der Vertrag noch nie benötigt wurde, was absolut legitim ist, nur eben auch Sparpotenziale verdorren lässt.

Lassen Sie ihren Vertrag bzw. die zu Grunde liegende Vertragsbedingungen detailliert über einen Versicherungsmakler vor Ort analysieren, um auf Basis dieser Ausarbeitung rational eine Entscheidung treffen zu können. Denn am Ende zählt nicht das Büro vor Ort, der tolle Ansprechpartner vor Ort, die Werbeaussagen des Versicherers, oder die Aussagen von Freunden und Bekannten, sondern ausschließlich die Vertragsbedingungen des jeweiligen Tarifes und wie diese in Ihrem Schadensfall leisten werden. Sprechen Sie mich gern an!