Richtig investieren: Warum dich Abwarten mehr kostet, als du denkst
Bildnachweis: KI-generiert mit Midjourney
Du denkst, du gehst kein Risiko ein, wenn du dein Geld einfach auf dem Konto lässt? Die Wahrheit ist: Du verlierst täglich. Nicht nur durch Inflation, sondern auch durch verpasste Chancen. Wer richtig investieren will, muss lernen, sich dem Thema strategisch und langfristig zu nähern. In diesem Beitrag erfährst du, warum das Zögern gefährlicher ist als du glaubst – und wie du einen besseren Weg einschlagen kannst.
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INHALT:
“Ich würde ja investieren – aber mir fehlt die Zeit und das Know-how“
- Schaffe dir ein realistisches finanzielles Setup
- Prüfe deine bisherigen Geldanlagen – bevor du richtig investierst
- Richtig investieren heißt: Den langen Atem behalten
- Automatisiere Prozesse beim Investieren
- Setze nicht alles auf eine Karte
- Richtig investieren heißt: breit, nicht trendy
- Spare dir hohe Gebühren – wähle passive Lösungen
- Finger weg von Robo-Advisorn, wenn du richtig investieren willst
- Nutze Anleihen nur mit entsprechendem Know-how
- Richtig investieren heißt: Verstehen, was Immobilienfonds wirklich bedeuten
- Dividendenzahlungen verstehen und klug handeln
- Ein guter Start ins clevere Investieren: Automatisierte Sparpläne mit Dynamik
So teuer ist dein Zögern beim Investieren wirklich
Richtiges Investieren beginnt mit dem ersten Schritt – nicht mit dem perfekten Zeitpunkt
Wenn du richtig investieren willst, musst du zuerst verstehen, was dich das Nicht-Investieren kostet. Hier erfährst du, wie du Denkfehler vermeidest, Chancen erkennst – und den ersten Schritt in eine fundierte Investmentstrategie machst.
“Ich würde ja investieren – aber mir fehlt die Zeit und das Know-how“
Kennst du diesen Gedanken?
„Ich würde ja super gerne investieren, aber mir fehlt die Zeit, mich da richtig reinzufuchsen. Was, wenn ich was falsch mache? Dann lieber gar nichts tun.“
Stopp. Genau solche Sätze höre ich regelmäßig – vielleicht sogar von dir. Du willst dein Geld nicht einfach ungenutzt auf dem Konto versauern lassen, aber die Vorstellung, dich intensiv mit Aktien, ETFs oder Immobilieninvestments auseinanderzusetzen, überfordert dich. Dir fehlt die Zeit, das Wissen – und ganz ehrlich: Auch die Lust, alles ständig zu kontrollieren.
Aber hier ist die Wahrheit: Richtig investieren muss nicht kompliziert sein. Du brauchst kein Wirtschaftsstudium und musst auch nicht jeden Tag Börsennachrichten lesen. Was du brauchst, ist ein klarer Überblick – und ein stabiles Fundament.
Und genau darum geht es in diesem Beitrag: Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du richtig investieren kannst – ohne ständig alles im Blick haben zu müssen, welche Basics du brauchst, worauf es wirklich ankommt und welche Möglichkeiten es gibt, die auch für dich funktionieren können.
Schaffe dir ein realistisches finanzielles Setup
Bevor du überhaupt darüber nachdenkst, wo oder wie du dein Geld richtig investieren kannst, musst du wissen, wie viel du überhaupt investieren kannst. Das bedeutet: Zuerst kommt dein persönliches Finanz-Setup.
- Was nimmst du monatlich ein?
- Welche Ausgaben hast du – wirklich alle?
- Was bleibt am Ende übrig, das du sinnvoll investieren kannst?
Achte unbedingt darauf, auch jährliche Zahlungen (wie Versicherungen, Kfz-Steuer oder Urlaube) auf den Monat herunterzubrechen. Nur so bekommst du ein echtes Bild deiner monatlich verfügbaren Mittel.
Tipp: Wenn du dir das vereinfachen willst – wir haben ein hilfreiches Tool dafür. Schreib uns gerne eine kurze Nachricht an kontakt@tuendum-investment.com und wir schicken es dir kostenlos per E-Mail.
Prüfe deine bisherigen Geldanlagen – bevor du richtig investierst
Bevor du neue Wege gehst, solltest du einen ehrlichen Blick zurückwerfen: Was hast du bisher im Bereich Kapitalaufbau unternommen? Viele Anleger haben irgendwo alte Bausparverträge, Lebensversicherungen, Fondsparpläne oder private Rentenversicherungen liegen – oft seit Jahren unangetastet. Doch genau dort beginnt der Unterschied zwischen „irgendwie sparen“ und richtig investieren.
Nimm dir einen Moment Zeit und stell dir bei jeder bestehenden Anlageform zwei einfache, aber entscheidende Fragen:
- Wie viel habe ich bisher eingezahlt?
- Wie viel ist aktuell im Vertrag vorhanden?
Wenn der aktuelle Wert unter dem liegt, was du eingezahlt hast, solltest du nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Dann ist es an der Zeit, kritisch zu hinterfragen: Warum performt diese Anlage nicht? Gibt es realistische Aussichten auf eine sinnvolle Entwicklung – oder ist es an der Zeit, die Reißleine zu ziehen?
Denn: Richtig investieren bedeutet auch, sich von Altlasten zu lösen und sein Kapital dort einzusetzen, wo es tatsächlich arbeiten kann – sinnvoll, strategisch und mit Perspektive. Das ist Teil deiner Setup-Hausaufgaben, bevor du loslegst. Erst wenn du Klarheit über deine aktuelle Situation hast, kannst du fundierte Entscheidungen für deinen zukünftigen Vermögensaufbau treffen.
Richtig investieren heißt: Den langen Atem behalten
Ein häufiger Fehler vieler Privatanleger? Der Blick ist zu kurzfristig. Gerade in turbulenten Marktphasen – wie wir sie derzeit erleben – führt das zu Verunsicherung und voreiligen Entscheidungen. Doch wer richtig investieren will, muss lernen, das große Ganze zu sehen.
Ja, Kursschwankungen gehören dazu. Aber sie sind nur dann bedrohlich, wenn du sie durch eine kurzfristige Brille betrachtest. Was auf den ersten Blick wie ein Absturz wirkt, relativiert sich oft, wenn man die Entwicklung über 10, 15 oder 20 Jahre betrachtet. Ich habe das kürzlich in diesem Video gezeigt: Mit Charts vom MSCI World, dem S&P 500, der NASDAQ und sogar vom ältesten Fonds Deutschlands. Die Erkenntnis war überall gleich: Kurzfristig schwankt es, langfristig wächst es.
Darum mein Rat: Richte deine Strategie auf langfristige Investments aus. Denn richtig investieren bedeutet auch, psychologisch stabil zu bleiben – und das gelingt dir nur, wenn du verstehst, dass dein Erfolg nicht von der Tagesaktie, sondern von deiner Langfrist-Strategie abhängt.
Automatisiere Prozesse beim Investieren
Ein zentraler Hebel beim erfolgreichen Investieren ist die Automatisierung. Wenn du jeden Monat manuell entscheiden musst, ob und wie viel du investierst, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du aussetzt oder zögerst – gerade in unsicheren Zeiten.
Deshalb: Richte einen Sparplan ein, der automatisch zum Beispiel am 1. oder 15. des Monats ausgeführt wird. Das Geld wird direkt von deinem Girokonto abgebucht und ohne dein Zutun investiert. So baust du kontinuierlich Vermögen auf, ohne dich jeden Monat erneut darum kümmern zu müssen.
Automatisierung nimmt den Druck aus dem Prozess – und ist ein wesentliches Element, wenn du richtig investieren willst.
Setze nicht alles auf eine Karte
Ein häufiger Fehler beim Investieren ist die fehlende Diversifikation. Viele Anleger setzen alles auf eine Karte – sei es nur Immobilien in der EU, ein einzelner ETF, ausschließlich Aktien oder nur Edelmetalle. Das Problem: Einseitige Investments erhöhen das Risiko erheblich.
Richtig investieren bedeutet, dein Vermögen auf verschiedene Anlageklassen und Märkte zu verteilen – so breit, wie es für dich sinnvoll und machbar ist. Dabei musst du nicht in alles investieren. Wenn du zum Beispiel Immobilien bewusst ausschließt, ist das völlig legitim. Entscheidend ist, dass du innerhalb deines persönlichen Rahmens für eine sinnvolle Streuung sorgst. Und noch ein Hinweis: Ein ETF wie der MSCI World mit rund 1.400 Titeln ist ein guter Anfang – aber wirklich breite Diversifikation beginnt erst bei 10.000 und mehr Einzelpositionen weltweit.
Breit gestreut schläft es sich ruhiger – ein Grundprinzip, wenn du langfristig und richtig investieren willst.
Richtig investieren heißt: breit, nicht trendy
Ein sinnvoller Einstieg ins langfristige Investieren gelingt über Indexfonds oder ETFs. Beide bilden einen Marktindex ab – der Unterschied: ETFs sind börsengehandelt und können jederzeit gekauft und verkauft werden. Indexfonds hingegen werden direkt über die Kapitalanlagegesellschaft abgewickelt – was aber für langfristige Anleger meist unerheblich ist.
Wichtig: Finger weg von Sektorenwetten. Viele lassen sich von kurzfristigen Hypes wie Tech oder KI blenden – mit dem Risiko schmerzhafter Kursverluste. Wer richtig investieren will, setzt auf ein breit diversifiziertes Portfolio, in dem alle relevanten Sektoren bereits sinnvoll gewichtet sind.
Spare dir hohe Gebühren – wähle passive Lösungen
Vermeide aktive Investmentfonds. Sie kosten oft viel, liefern aber selten bessere Ergebnisse als der Markt. Namen wie DWS, Union Investment oder Deka stehen beispielhaft für ein System, bei dem du hohe Gebühren zahlst – ohne echten Mehrwert. Aus Sicht eines Honoraranlageberaters ist klar: Langfristig schlagen aktive Fonds den Markt in der Regel nicht. Warum also unnötig Geld ausgeben?
Finger weg von Robo-Advisorn, wenn du richtig investieren willst
Robo-Advisor sind mittlerweile an jeder Ecke zu finden – von Kindersparplänen bis zu ETF-Strategien. Doch hinter den Versprechen steht meist ein Tech-Unternehmen, das eine standardisierte Strategie in ein digitales System gepackt hat. Persönliche Beratung? Fehlanzeige.
Viele dieser Anbieter verschwinden so schnell, wie sie aufgetaucht sind. Und dann stehst du als Anleger ohne Betreuung da – obwohl du vielleicht sogar eine Einstiegsgebühr bezahlt hast. Wenn du richtig investieren willst, brauchst du keine automatisierte Plattform, sondern eine fundierte Strategie und jemanden, der deine Situation individuell bewertet. Denn Geldanlage ist mehr als Technik – sie braucht Klarheit, Erfahrung und persönliche Begleitung.
Nutze Anleihen nur mit entsprechendem Know-how
Neben ETFs und Indexfonds gelten auch Anleihen als Investmentmöglichkeit – aber Achtung: Hier lauern Risiken, die viele Privatanleger unterschätzen.
- Währungsrisiko: Investierst du in Anleihen außerhalb des Euro-Raums, trägst du immer das Risiko von Wechselkursschwankungen mit.
- Restlaufzeit beachten: Die sogenannte Duration sollte nie länger sein als dein geplanter Anlagezeitraum. Brauchst du dein Geld in fünf Jahren, darfst du es nicht in Anleihen mit zehn Jahren Laufzeit parken.
- Breite Streuung ist Pflicht: Setze nicht alles auf eine Karte. Streue über verschiedene Emittenten (Staaten, Unternehmen), Bonitäten und Laufzeiten. Auch hier gilt: Wer richtig investieren will, sollte nicht auf Einzelmeinungen oder „Renditeversprechen“ setzen, sondern auf fundierte Entscheidungen.
Fazit: Anleihen sind kein Selbstläufer – gerade als Privatanleger solltest du hier mit erfahrenen Beratern sprechen, bevor du investierst.
Richtig investieren heißt: Verstehen, was Immobilienfonds wirklich bedeuten
Immobilienfonds klingen auf den ersten Blick solide – doch sie binden dein Kapital oft länger, als dir bewusst ist.
Denn: Du hast ein Jahr Mindesthaltefrist und ein weiteres Jahr Kündigungsfrist. Bedeutet im Klartext: Zwei Jahre kein Zugriff auf dein Geld. Das verschweigen viele Anbieter – insbesondere Banken – gerne. Hinzu kommt: In der Vergangenheit gerieten Immobilienfonds immer wieder in die Kritik – durch Neubewertungen, Kurseinbrüche und mangelnde Transparenz.
Fazit: Wer richtig investieren will, sollte sich gut überlegen, ob Kapitalbindung und Intransparenz zu den eigenen Zielen passen. In einem durchdachten Privatportfolio haben Immobilienfonds – aus unserer Sicht – keinen Platz.
Dividendenzahlungen verstehen und klug handeln
Wenn Dividenden ausgeschüttet werden, sinkt gleichzeitig der Aktienkurs – du bekommst also kein „Extra“, sondern einen Teil deines eigenen Investments zurück. Zusätzlich musst du jede Dividende versteuern, was die Netto-Rendite schmälert. Und: Dividenden sind nicht garantiert. Sie können gekürzt oder gestrichen werden – je nach wirtschaftlicher Lage und Entscheidung der Hauptversammlung.
Wer richtig investieren will, sollte sich bewusst machen: Dividenden sind kein stabiler Renditetreiber. Nur in seltenen Fällen – etwa bei Rentnern, die von Ausschüttungen leben – kann ein solches Modell sinnvoll sein. Für die Mehrheit der Privatanleger ist eine thesaurierende Strategie langfristig oft die bessere Wahl.
Ein guter Start ins clevere Investieren: Automatisierte Sparpläne mit Dynamik
Wie eingangs schon gesagt: Automatisierte Sparpläne sind ein wichtiger Baustein, wenn du richtig investieren möchtest. Du legst einmal fest, wie viel du investieren willst, und im besten Fall aktivierst du eine automatische Anpassung – die sogenannte Dynamik. Keine Sorge, wenn du das bei einem seriösen Anbieter machst, entstehen dir keine versteckten Mehrkosten, wie du sie vielleicht von Lebens- oder Rentenversicherungen kennst.
Das bedeutet: Hast du zum Beispiel einen Sparplan über 300 Euro und legst eine Dynamik von 5 % fest, erhöht sich dein Sparbetrag im nächsten Jahr auf 315 Euro. Im darauffolgenden Jahr wird dann wiederum um 5 % aufgestockt – ganz automatisch und unkompliziert.
So teuer ist dein Zögern beim Investieren wirklich
Warum solltest du keinesfalls länger damit warten, richtig zu investieren? Jeder Zeitfaktor, ob eine Woche, ein Monat oder ein Jahr, macht einen riesigen Unterschied für deine Rendite. Ich zeige dir das mal an zwei Beispielen:
Beispiel 1: Einmalanlage
- Startkapital: 100.000 Euro
- Anlagezeitraum: 25 Jahre
- Renditeannahme: 6 %
- Endkapital: 429.187 Euro (Ertrag 329.187 Euro)
Jetzt machst du weiter wie bisher und musst erst überlegen und drüber schlafen und ein Jahr zieht ins Land. Dann hast du nur noch 24 Jahre Anlagezeitraum. So sinkt dein Endkapital auf 404.893 Euro – also 25.000 Euro weniger Rendite! Um diesen Verlust auszugleichen, müsstest du 106.000 Euro zusätzlich investieren oder deine Rendite um 0,26 % steigern.
Beispiel 2: Sparplan
- Monatliche Sparrate: 250 Euro
- Anlagezeitraum: 25 Jahre
- Gesamtinvestition: 75.000 Euro
- Renditeannahme: 6 %
- Endkapital: 169.895 Euro (Ertrag 49.895 Euro)
Wartest du wieder nur ein einziges Jahr mit dem Investieren, sinkt das Endkapital auf 157.357 Euro – rund 12.500 Euro weniger. Um das gleiche Ergebnis zu erreichen, müsstest du deine Sparrate auf ca. 270 Euro erhöhen oder die Rendite auf 6,55 % steigern.
Fazit: Je früher du startest, desto mehr profitierst du vom Zinseszinseffekt. Mit automatisierten Sparplänen kannst du einfach, sicher und ohne großen Zeitaufwand richtig investieren.
Richtiges Investieren beginnt mit dem ersten Schritt – nicht mit dem perfekten Zeitpunkt
Sei dir eines ganz genau bewusst: Aufschieben hat immer Konsequenzen – und zwar zwei. Entweder du erzielst am Ende weniger Ergebnis, oder du musst mehr investieren beziehungsweise eine höhere Rendite erzielen. Und die Rendite machst nicht du, sondern der Markt.
Deshalb lautet die logische Konsequenz: Fang jetzt an zu investieren – egal, ob du wenig Zeit hast oder nicht. Hol dir zur Not Unterstützung. Vereinbare zum Beispiel ein kostenloses Erstgespräch mit mir, gib deine Eckdaten durch, und ich helfe dir, einen Plan zu erstellen.
Wenn du aber noch darauf wartest, dass die Kurse tiefst- oder idealst stehen, um perfekt einzusteigen – träum weiter. Solche Zeiten kommen nicht mehr so einfach zurück. Der Ball liegt bei dir: Du musst nur eins tun – starten. Denk daran: Vermögen entsteht aus Beitrag x Zeit x Rendite.
Ich wünsche dir viel Erfolg – bleibe klug, planbar und renditestark investiert.
Dein Sven Stopka
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