279.250 Euro. So viel habe ich mit PV-Direktinvestments verloren.
Ein PV-Direktinvestment kann eine Möglichkeit sein, in Photovoltaikprojekte zu investieren. Doch bevor du dich finanziell bindest, solltest du genau prüfen, wer hinter dem Projekt steht, wie belastbar die Kalkulation ist und welche Risiken in den Verträgen stecken. Denn auch ein vermeintlich überzeugendes Angebot schützt nicht vor Verlusten. Ich weiß das aus eigener Erfahrung – und möchte dir zeigen, was ich daraus gelernt habe und worauf ich heute achte, wenn ich ein PV-Direktinvestment prüfe.
Damals wurde mir ein Anbieter von meinem Berater als sehr gut beschrieben. Alles sei bisher problemlos gelaufen. Ich vertraute auf diese Einschätzung und unterschrieb die Kaufverträge – sowohl über mein Einzelunternehmen als auch über meine GmbH.
Die Rechnungen kamen, ich bezahlte sie. Einige Monate später las ich dann, dass der Anbieter einen Insolvenzantrag gestellt hatte. Mit Zinsen musste ich 39.694 Euro zur Insolvenztabelle anmelden. Wie viel davon tatsächlich zurückkommt, ist auch heute, im September 2026, noch offen. Nach aktuellem Kenntnisstand rechne ich, wenn überhaupt, nur mit einem sehr kleinen Bruchteil.
Diese finanzielle Niederlage konnte und wollte ich nicht noch einmal erleben. Rückblickend stellte sich heraus, dass es bereits Unregelmäßigkeiten gab, die mir beim Kauf nicht bekannt waren und mir von meinem damaligen Berater auch nicht mitgeteilt wurden.
Auch die steuerliche Situation wurde für mich zunehmend zu einem Thema. Trotzdem wollte ich Photovoltaik nicht grundsätzlich abschreiben. Stattdessen habe ich mich intensiv mit Projekten, Anbietern und Berechnungen beschäftigt und daraus meinen eigenen Prüfungsprozess entwickelt.
Wenn ich heute ein PV-Direktinvestment prüfe, schaue ich unter anderem darauf, wer das Projekt umsetzt, wie weit es fortgeschritten ist und welche Genehmigungen bereits vorliegen. Auch der Netzanschluss, die Annahmen hinter der Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie Verträge und Sicherheiten spielen für meine Prüfung eine Rolle.
Mit den steuerlichen Fragen arbeite ich regelmäßig mit mehreren Steuerberatern zusammen. Einige Investoren, die ich begleitet habe, wurden bereits vom Finanzamt geprüft. Bei allen abgeschlossenen steuerlichen Betriebsprüfungen von PV-Investments, die mir bekannt sind, gab es bislang keine Beanstandungen.
Das ist keine Garantie für zukünftige Fälle und keine individuelle Steuerberatung. Aus meiner praktischen Erfahrung kann ich aber sagen: Nicht jeder Berater kann auf eine solche Bilanz verweisen.
Eine sorgfältige Prüfung kann Risiken sichtbar machen. Sie kann aber weder einen wirtschaftlichen Erfolg garantieren noch Verluste ausschließen. Ein PV-Direktinvestment bleibt eine unternehmerische Entscheidung mit Chancen und Risiken.
Meine eigene Erfahrung aus dem Verlust von 279.250 Euro hat deshalb dazu geführt, dass ich solche Investments heute anders betrachte. Auch bei anderen Sachwertinvestments kommt es darauf an, Chancen und Risiken genau zu prüfen. Mehr dazu habe ich bereits in dem folgenden Beitrag beschrieben:
Heute begleite ich Menschen, die über ein PV-Direktinvestment nachdenken. Das können beispielsweise Personen sein, die ein Unternehmen verkauft haben, eine Abfindung erhalten oder eine hohe jährliche Steuerbelastung haben und diese reduzieren möchten, um die Steuerersparnis für den Vermögensaufbau zu nutzen.
Nach einem ersten Gespräch suche ich passende Projekte und stelle dir die Möglichkeiten vor. Je nach vereinbartem Umfang können Projekte und Unterlagen geprüft und entsprechend Rückmeldung gegeben werden. Auch nach der Inbetriebnahme stehe ich Investoren weiterhin zur Verfügung. Alle Leistungen und Bedingungen werden vorher klar und vertraglich festgehalten.
Du musst mir dabei nicht blind vertrauen. Im Gegenteil: Stelle Fragen und prüfe selbst, ob mein Angebot zu deinen Plänen passt.
Ob du dich erstmals mit PV-Investments beschäftigst, bereits ein konkretes Projekt prüfst oder schon Erfahrungen gesammelt hast: Folge dem Link und erfahre, wie ich dich bei deinem Vorhaben unterstützen kann und wie eine mögliche Zusammenarbeit abläuft.
Wenn du dich darüber hinaus mit langfristigem Vermögensaufbau beschäftigen möchtest, findest du weitere praktische Beispiele in meinem Buch „Du kannst es dir nicht leisten, kein Millionär zu werden“.
Bis zum nächsten Beitrag. Bleibe klug, planbar und renditestark investiert,
dein Sven Stopka